Diese imposante Foto aus dem Jahr 1941 zum 50-jährigen Jubiläum der freiwilligen Feuerwehr Wandorf haben wir aufgearbeitet um die Details der Feuerwehrleute mit den Daten des Wandorfplanes zu verknüpfen. Wenn man mit der Maus über die Fotos fährt, bekommt man nähere Informationen zu den einzelnen Personen.

Allgemeine Informationen über die freiwillige Feuerwehr sind im Bereich der "Das Vereins- und Sportleben in Wandorf" von Hans DegendorferMatthias Ziegler näher beschrieben worden.

 

Aus Statistiken früherer Jahre erkennen wir, dass die Bevölkerungszahl Wandorfs immer niedriger war als die in Agendorf oder Harkau. Mit zunehmender Industrialisierung Ödenburgs änderte sich diese Situation sprungartig. Die Bevölkerungszunahme resultierte nicht nur aus einem natürlichen Geburtenüberschuß, sondern auch aus Zuzügen von Auswärts. Die Industrie von Ödenburg brauchte viele Facharbeiter, die aus Österreich und Böhmen hereinströmten. Sie zogen es vor, im nahegelegenen Wandorf zu wohnen, wo Mieten und Bauplätze billiger waren als in Ödenburg. Zu ihnen gesellten sich viele Bewohner aus den Nachbarorten. Aber auch die Entwicklung bei der landwirtschaftlichen Bevölkerung in Wandorf machte Arbeitskräfte frei für die Industrie und Dienstleistungsbetriebe. Viele Bauernwirtschaften schrumpften infolge von Erbteilungen zu Klein- und Zwergbetrieben zusammen, die eine Großfamilie nicht mehr ernähren konnten. Die Abkömmlinge mußten als Arbeiter oder Handwerker ihr Brot verdienen. Soweit sie keinen gewerblichen Beruf ergriffen, kamen sie als angelernte Facharbeiter oder als Hilfskräfte in den Fabriken unter.

Übersichtsplan von Neulundendorf (hinterer Teil von Wandorf) im Jahre 1945/46 mit Einwohnern
Dies ist ein detaillierter Teilortsplan von Wandorf mit jedem einzelnen Haus/Hof zur Zeit der Vertreibung 1946 nebst ihren Bewohnern.

Wandorf im Jahre 1945/46 und seine Einwohner
Im März 2009 ging der Teil-Orts-Plan von Wandorf nach langer Vorbereitungszeit online. In der Teamrunde sprachen wir - anfangs scherzhaft - darüber, nun auf ganz Wandorf zu erweitern, was ja letztendlich konsequent wäre, nachdem wir den Agendorf-Plan und den Teil-Orts-Plan von Wandorf fertiggestellt hatten. Die Idee wurde aber schnell wieder verworfen, da der Aufwand einfach zu hoch erschien. ...
Verworfen? Nicht ganz......- klammheimlich begann unsere "Wandorfer Außenstelle" mit der Arbeit und präsentierte bei unserem nächsten Besuch im oedenburgerland die erste handgeschriebene Liste. Was soll man da machen? Da gab es für uns nur Eines, wir mussten einfach anfangen zu arbeiten! So machten wir uns also an die Arbeit. Mittlerweile sind vier Jahre vergangen. Vier Jahre, in denen kontinuierlich fleißig und ambitioniert gearbeitet wurde. Das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen: rund 3.700 Personen und über 500 Häuser sind erfasst, dokumentiert und elektronisch verarbeitet.