Nach der Errichtung der ersten Siedlung lebten die Einwohner in unmenschlichen Verhältnissen. In einer kleinen Holzhütte lebten 8-10 Personen zusammen, weil die Bergbaufamilien kinderreiche Familien waren. Ihre Kleidung war ärmlich, die Nahrung eintönig und wenig.
In der Siedlung gab es weder Schule, noch Kirche. Die ärztliche Versorgung fehlte. Im Falle einer Krankheit versuchte man, mit gesammelten Kräutern zu helfen oder die Schmerzen zu lindern.
 
1784 wurde ein Ziegelofen gebaut, die Elendsviertel der Siedlung wurden abgerissen und Ziegelhäuser wurden errichtet, so entstand die Alt-Brennberger Wohnsiedlung.
Ab 1825 begann man die Siedlung ständig weiter auszubauen; die Schmiedgraben-Zeile, die Kuruzen-Siedlung, die Gelbe-Haus Reihe, das Gelbe, das Grüne und das Blaue Wohnhaus.
1860 wurde die Siedlung "Alte-Schulreihe" errichtet und dort die erste Zweiklassenschule gebaut und 1864 in Betrieb genommen. Der Unterricht wurde in deutscher und tschechischer Sprache abgehalten. Die Schulpflicht dauerte drei Jahre, der Unterricht war unentgeltlich. 110 Jahre nach der Besiedlung wurde diese Schule gebaut. Zwei Generationen haben in diesem Tal ohne Schule ihr Leben verbracht. Eltern und Kinder waren Analphabeten, hatte ein Kind das zehnte Lebensjahr erreicht, hieß es arbeiten.
Während der drei Jahre Schulpflicht lernten die Kinder das Nötigste: Lesen, Schreiben, Rechnen. Zum Lesen wurde eine Wand-Lesetafel benutzt, wenig Kinder beendeten die dritte Klasse, weil sie früh von den Eltern in die Arbeit gegeben wurden: 1868 waren im Ödenburger Komitat 251 Volksschulen in Betrieb. Die Schule hiess: Brennberger Bergbausiedlung Volksschule.

Das damalige Lehrerkollegium und sein Jahresgehalt
  1. Michael Bogner, Schuldirektor: 590,-Kronen
  2. Ludwig, Josef Bogner, Lehrer: 520,-Kronen
  3. Maria, Martha Roslav, Lehrer: 540,-Kronen
  4. Johann Fülöp, Lehrer: 500,-Kronen
  5. Matild Lunyak, Lehrer: 480,-Kronen
  6. Berta Sima, Lehrer: 480,-Kronen
  7. Ludwig Balits, Pfarrer: 329,-Kronen
bild07Ab 1895 wurde der Unterricht in deutscher und ungarischer Sprache abgehalten. Es war eine Privatschule und wurde 1926 verstaatlicht. Für das 1889/90-er Schuljahr, beziehungsweise zur Aufrechterhaltung der Schule hatte die Bergbaudirektion 3.407,-Gulden bezahlt. Mano Prokop Bergbaudirektor und Karl Szabó Schulinspektor nahmen an der Jahresabschlussprüfung am 21. Juli 1890 teil.
1895 gab es schon vier Jahre Schulpflicht und um die Jahrhundertwende wurde die Sechs-Jahres-Schulpflicht eingeführt. Es gab immer mehr Kinder, darum musste der Bergbaudirektor wegen Klassenmangel in der Siedlung auf 5 Plätzen Klassen zur Verfügung stellen.
Die erste und zweite Klassen waren dort, wo heute die Kirche steht. Die erste Klasse, wo heute der Altar ist, die zweite Klasse, wo heute der Kircheneingang ist. Die dritte Klasse, wo heute der Kindergarten ist. Im Ramel-Graben war die vierte Klasse. Später wurden dies die Wohnungen für die Familien Schinka und Brezina. Die fünfte Klasse war in der alten Schule, wo auch die Wohnung vom Schuldirektor Bogner war. Die sechste Klasse befand sich in der Baracke, welche neben dem heutigen Fußballplatz stand.

Die Lehrer des damaligen Lehrerkollegiums
  • Michael Bogner
  • Ludwig, Josef Bogner
  • Johann Fülöp
  • Maria, Martha Rosslav
  • Irene Császár
  • Maria Tamási-Bucher
  • Rudolf Gergely
  • Irene Gergely
  • Andreas Tarján
  • Maria Bogner
grundschuleEs war der Verdienst von Bergbaudirektor Artur Vajk, dass in den Jahren 1924-27 die heutige 8-Klassen-Schule gebaut wurde. 1927 begann in der neuen Schule der Unterricht.
Von 1930-38 mussten die Schüler nach der Beendigung der sechsten Klasse eine zweijährige Pflichtwiederholung besuchen. 1938 wurde die Pflichtwiederholung abgeschafft, stattdessen wurden die 8-Jahre-Schulpflicht eingeführt.
Im 1933/34-er Schuljahr gab es in der Brennberger  Siedlung 330 und in der Helenensiedlung 70 schulpflichtige Kinder.

Statistische Daten der III. Klasse von Brennberg im Schuljahr 1936/37:
  • 61 Schüler insgesamt
  • 33 Buben deutscher Muttersprache
  • 1 Bube ungarischer Muttersprache
  • 24 Mädchen deutscher Muttersprache
  • 3 Mädchen ungarischer Muttersprache
Während des 2. Weltkriegs wurde in der Brennberger Schule nur ungarisch, nur deutsch und in ungarisch-deutscher Sprache Unterricht gegeben. Die Eltern der Schüler bestimmten, in welcher Sprache ihre Kinder Unterricht bekamen. Nur deutsch lehrte Ibolyka Henk-Merkt. Nur ungarisch Maria Tamasi-Bucher und ungarisch-deutsch lehrte Sándor Vörös.
1946 wurden im Schulunterricht noch viele Änderungen eingeführt, z.b. lehrte von der 5. Klasse aufwärts jede Stunde ein anderer Lehrer. Jede Klasse hatte einen Klassenlehrer, der für seine Klasse verantwortlich war.
1945-46 wurde der deutsche Unterricht verboten, es wurde nur ungarisch gelehrt. 1948 wurde die russische Sprache bis 1989 Pflichtfach. Von den 70-er Jahren an wurde in den Gymnasien wieder die deutsche Sprache gelehrt.
Bergbaudirektor Vajk unterstützte in der Brennberger Schule als Kuratelvorstand die Schüler. Von 1940 an konnten jedes Jahr 2-3 gute Buben-Schüler auf Kosten der Bergbaudirektion nach hiesiger Schulbeendung ein Ödenburger Gymnasium besuchen. Diese Schüler wurden später in der Bergbauverwaltung eingesetzt.
1947 wurde diese Förderung abgeschafft, als die örtliche Kommunistische Partei Bergbaudirektor Vajk unberechtigt seines Amtes enthob.

Namen der Brennberger Schuldirektor von 1930 bis 1998:
1930-1931 Michael Bogner
1931-1945 Rudolf Szondi
1945-1947 Rudolf Gergely
1947-1950 Andreas Tarján
1950-1956 Eduart Lager
1956-1964 Adalbert Tóth
1964-1965 Adalbert Tóthné
1965-1966 Charlotte Bajtai
1966-1991 Leopold Modrian
1991-ständig Gisella Horvath 

Die Namen des Lehrerkollegiums von 1927 bis 1998

  • Rudolf Szondi
  • Rdolf Gergely
  • Gergely Rezsőné
  • Bucherné Tamási Mária
  • Bognár Mária
  • Tarján Andor
  • Vörös Sándor
  • Tompa Piroska
  • Ferenczy Sánorné
  • Ferenczy Aladárné
  • Ferling Ferencné
  • Németh Sándorné
  • Szalai Istvánné
  • Pálfi Erzsébet
  • Láger Ede
  • Láger Edéné
  • Henk-Merkt Ibolyka
  • Bajtai Sarolta
  • Németh Dénes
  • Emmerling József
  • Bakoczai Gusztávné
  • Tóth Béla
  • Tóth Belané
  • Modrián Lipót
  • Szabó Ilona
  • Kornis Irisz
  • Vadász Béláné
  • Wilfing Erzsébet
  • Szemes Dezsőné
  • Varga János
  • Biró János
  • Szücs Sándor
  • Horváth András
  • Szalai Konrád
  • Taschner Tamás
  • Várnai László
  • Farkas Imre
  • Horváth Gyula
  • Preiszak Józsefné
  • Kakukk Istvánn
  • Palóczi Mihályné
  • Varga Ági
  • Stinner Istvánné
  • Sárdi Ibolya
  • Sári Magdolna
  • Szabó Gyuláné
  • Német Eszter
  • Madarász Eleonóra
  • Magyar Zoltánné
  • Halvax Gizella
  • Meinter Zsoltné
  • Pálfi Katalin
  • Nadrai Judit
  • Kmetyko Ilona
  • Trimmel Elfi
  • Láng Sándorné
  • Czuth Ágnes
  • Gergyes Márta
  • Takács Veronika
  • Csernus Gáborné (Kriszta)
  • Láng Mária