fig01 Zuerst die Arbeit, dann ...

So könnte man den Bericht über die Vollversammlung und den anschließenden Ball betiteln. Um 17 Uhr warder Beginn der Vollversammlung vorgesehen, da aber nicht viele Personen erschienen waren, wurde15 Minuten zugewartet. Mit nicht viel mehr Anwesenden begann dann die Ordentliche Vollversammlung.

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Magdolna Krisch, die Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung und Vorsitzende des Ödenburger Kultur-Klubs legte Rechenschaft über das vergangene Jahr 2017 ab. Besonders erfreulich ist die sehr gute finanzielle Situation, die sich ja vorwiegend aus Spenden und Subventionen von Stadt, Komitat und Staat ergibt. Auch die aktive Bilanz des Kulturklubs war erwähnenswert, viele Aktionen betreffen ja beide Institutionen. Was negativ vermerkt wurde, war die oft sehr geringe Teilnehmerzahl bei so manchen kulturellen Veranstaltungen. Der aktuelle Mitgliederstand ist ebenfalls zurückgegangen, doch beträgt er immerhin noch an die 320 Mitglieder.

Um 18 Uhr schloß Magdolna Krisch die Vollversammlung, die Saal-Türen öffneten sich und eine große Menge Menschen stürmte in den Raum. Es waren die zahlreichen Besucher des Binkerl-Balles und im Nu waren alle Plätze im Saal besetzt. Dann begann ein fröhliches Miteinander, Tanzspiele wechselten mit Publikumstanz ab, es war ein Treffen vieler befreundeter Menschen, die sich unterhalten und fröhlich den Abend verbringen wollten. Das gelang auch dank des sehr guten musikalischen Trios, es war eben eine Ballnacht, wie sie sein soll. Miteinander reden, tanzen, feiern – es gibt wohl nichts Schöneres als Menschen, die friedlich und fröhlich, ohne Ansehen von Herkunft und Nationalität, einen herrlichen Abend verbringen wollen. Dass das gelungen ist, kann jeder, der dabei war, bestätigen. Und alle nahmen die Gewißheit mit nach Hause: Das Deutschtum in Ungarn lebt noch – und wie!

 

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Euer rasender Reporter

 

 

 

 


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